Rega

Rega

Rega steht für hochwertige Plattenspieler, Tonabnehmersysteme, Lautsprecher und Verstärker. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Essex, England. Vor ein paar Jahren jedoch stand Rega noch an einem anderen Ort unter der gemeinsamen Leitung von Tony Relph und Roy Gandy. Rega-Plattenspieler sind an der eher einfach gehaltenen Ausstattung zu erkennen. Eines haben die Produkte alle gemeinsam: Sie erzeugen einen tollen Klang und lassen damit Musikerherzen höherschlagen. 
Das liegt unter anderem auch an den hochwertigen Materialien. So hat der Betrieb beispielsweise für den Plattenspieler „Planar 10“ einen leichten Schaumkern verwendet. Dieser Werkstoff ist eigentlich für die Luftfahrindustrie hergestellt worden. Der Stoff ist beidseitig in Hartgewebe eingebettet und dadurch einerseits extrem dünn und andererseits steif. Die „Double Brace“ Technik ermöglicht zudem, dass keine musikalischen Informationen verloren gehen. Und Chassis in Kombination mit Phenolharz zwischen dem Tellerlager und dem Arm bilden ein festes System. Dadurch entstehen keine Verzerrungen.

Rega ist ein Produktionsunternehmen, das nun seit mehr als 40 Jahren existiert. Denn im Jahr 1973 hat Roy Gandy gemeinsam mit seinem Arbeitspartner Tony Relph eine Fabrikanlage gegründet. Bereits zuvor hat Roy Gandy über viele Jahre persönliche Erfahrung sammeln können. Heutzutage zeichnet sich das Unternehmen durch die Plattenspieler, aber auch durch Produkte, wie Vorverstärker, aus.
Der Name Rega ist aus den beiden Nachnamen Relph und Gandy zustande gekommen. 

Gründer Roy Gandy hat im Jahr 1972 seine erste eigene HiFi-Anlage gebaut. Das Besondere daran war, dass Roy die dafür notwendigen Teile im Sperrmüll entdeckt und daraus sein erstes Werk hergestellt hat. Ein Jahr später hat Roy als technischer Autor für Ford gearbeitet und nebenbei weiterhin an den HiFi-Anlagen sowie Lautsprechern seiner Freunde gebastelt. Sein erster Plattenspieler hat den Namen „Planet“ erhalten. In diesem Jahr hat er gemeinsam mit seinem Partner Tony Relph offiziell das Unternehmen Rega gegründet. Er beschloss dann, seine Tätigkeit bei Ford aufzugeben. 
Nach ein paar Monaten haben die beiden nicht nur in England Produkte vertrieben, sondern auch in Westdeutschland, Dänemark sowie in Frankreich. In den nächsten Jahren sind weitere Plattenspieler entstanden. Im Jahr 1980 hat Rega mittlerweile 13 Angestellte beschäftigt und Produkte in 12 Länder exportiert. Acht Jahre danach hat Roy dann die ersten Tonabnehmer „Bias“ und „Elys“ entwickelt. Daraufhin folgten Lautsprecher, Verstärker sowie letzten Endes HiFi-Anlagen. 
1992 ist das Unternehmen unter Roys Führung nach Southend-on-Sea umgezogen und eine neue Fabrikanlage ist entstanden. Im Jahr 2013 hat Rega sein mittlerweile 40-jähriges Jubiläum gefeiert. Es sind nun mehr als 100 Personen beschäftigt.

Rega produziert zum Beispiel Tonabnehmersysteme mit sechs klassischen Abtastern. Insbesondere der steife Bor-Nadelträger mit einem Diamanten sowie die Neodym Magneten sorgen dafür, dass das Gewicht reduziert wird. Das äußert sich in einer verbesserten Abtastung sowie einer verbesserten Auflösung kleinster Details. 
Im Handel bietet Rega unter anderem auch HiFi-Geräte, Verstärker, Lautsprecher und CD-Player an. Beim Zubehör finden Kunden Kabel, Fernbedienungen, Tonarmwaagen, Spacer, Single Puck, Wandhalter, Adapter und vieles mehr.  

Welchen Vorteil hat der Betrieb im Vergleich zur Konkurrenz?
Die Produkte, wie beispielsweise die Tonabnehmersysteme von Rega, sind handgefertigt. Zudem sind die Plattenspieler sehr einfach gehalten, was ihre Ausstattung betrifft. Das ist für viele Kunden attraktiv, die großen Wert auf eine einfache Bedienung legen. Die hochwertige Fertigung und die Verwendung ausgewählter Materialien erzielen zudem einen einzigartigen Sound. 
Rega verzichtet darüber hinaus weitestgehend auf eine Automatikfunktion. Bei den Modellen wird demnach die Drehzahl durch das Umlegen des Antriebsriemens umgeschaltet. Das ermöglicht beim Unternehmen im Vergleich zu anderen Anbietern einen gewissen Wiedererkennungswert.